Berufsfachschule Typ III
Die Emil Possehl Schule bietet
ab Sommer 2010 einen neuen Berufszweig an.
Staatlich geprüften Techn. Assistent/in - Elektronik und Datentechnik!
Eingangsvoraussetzung ist hier der Real- oder ein gleichwertiger Schulabschluss, sowie das Interesse an elektrischen Systemen und der Datentechnik. Nach der erfolgreichen zweijähriger vollschulischen Ausbildung plus betrieblichem Praktikum, wird die Studienberechtigung an Fachhochschulen (die Fachhochschulreife), oder nach dem Besuch an der Berufsoberschule (BOS) die allg. Hochschulreife (Abitur) erworben.
Gerade für Schülerinnen und Schüler, die bei dem beruflichlichen Gymnasium die Eingangsvoraussetzungen knapp verpasst haben, oder die Sicherheit einer voll abgeschlossenen und anerkannten Berufsausbildung nach bereits zwei Jahren wollen, ist dieser Weg eine wirkliche Alternative.
Das Arbeitsgebiet der technischen Assistenten und Assistentinnen ist die Entwicklung, Installation und Wartung von Anlagen der Daten-, und Informationstechnik oder der Energie- und Automatisierungstechnik.
Sie arbeiten in erster Linie in Unternehmen der Elektroindustrie, z.B. bei Herstellern von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik oder elektronischen Bauelementen. Außerdem sind sie in System- und Softwarehäusern oder in Ingenieurbüros für technische Fachplanung beschäftigt. Betriebe des Fahrzeug- bzw. Maschinen- und Anlagenbaus kommen ebenso als Arbeitgeber infrage, wie Unternehmen, die elektromedizinische Geräte produzieren. Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Elektronik und Datentechnik eröffnen weitere Tätigkeitsfelder.
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts an unserer Schule erlernen die Schüler/innen beispielsweise:
- die Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik,
- wie man analoge und digitale Schaltungen entwirft, wie die Digitaltechnik funktioniert und wie Steuerungen (SPS und Mikrocomputer) aufgebaut sind,
- wie man in Programmiersprachen Software für bestimmte Anwendungen erstellt bzw. bestehende Software an neue Problemstellungen anpasst
- wie man Hardware-Komponenten beurteilt und auswählt
- mathematische und physikalische Grundlagen, die für diesen Beruf von Bedeutung sind
- wie Betriebssysteme (z.B. UNIX, Windows) und Rechnernetze aufgebaut sind
- welche Bestimmungen zu Datenschutz und Datensicherung in der Informationstechnik zu beachten sind
- wie man berufsbezogen auf Englisch kommuniziert (technisches Englisch)
Während der Ausbildung werden z.B. auch folgende allgemein bildende Fächer unterrichtet:
- Deutsch
- Wirtschafts- und Sozialkunde
- Religion/Philosophie
- Sport
Betriebspraktika
Die theoretischen Inhalte der Schule sollen in der Elektronikbranche mittels eines vier bis sechswöchigen Praktikums umgesetzt und angewandt werden. Die Schüler/innen erhalten dadurch wichtige Einblicke in das Betriebsgeschehen, sammeln Erfahrungen in den berufstypischen Arbeitsmethoden und gewinnen einen Überblick über Aufbau und Ablauforganisation des Betriebs.
Rahmenstundentafel
| Fächer | Unterrichtsstunden |
| Berufsbezogener Bereich | |
| Elektronik | 320 Std. |
| Mikroprozessortechnik | 160 Std. |
| Digitale Schaltungstechnik | 160 Std. |
| Datenverarbeitung | 360 Std. |
| PC-Technik | 320 Std. |
| Fachpraxis | 360 Std. |
| Physik | 160 Std. |
| Mathematik | 320 Std. |
| Praxiswochen | 160 Std. |
| Berufsübergreifender Bereich | |
| Deutsch/Kommunikation | 160 Std. |
| Englisch | 160 Std. |
| Deutsch | 160 Std. |
| Mathematik | 240 Std. |
| Wirtschaft/Politik | 80 Std. |
| Religion oder Philosophie | 80 Std. |
| Sport | 80 Std. |
| Gesamtstundenzahl | 2880 Std. |







