Im Jahre 1173 begann Heinrich der Löwe mit dem Bau des Lübecker Doms. Er wurde etwa 1230 fertiggestellt und 1266-1335 zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Mitte des 14. Jahrhunderts erfolgte die Verlängerung des Baukörpers durch die Errichtung des rein gotischen Ostchors unter dem Bischof Heinrich II. Bochholt und wurde im Jahre 1341 fertig gestellt. 1611 musste der nördliche Turmhelm ersetzt werden, weil er durch Stürme beschädigt wurde. Im Jahre 1766 wurden die kleinen Nebentürme entfernt. Nach den Luftangriffen in der Nacht vom 28. zum 29. März 1942, brach ein Brand im benachbarten Dommuseum aus und griff auf den Dachstuhl des Doms über, aufgrund dessen gegen Mittag die Türme einstürzten. Auch die Orgel fiel den Flammen zum Opfer, andere Teile der Innenausstattung konnten jedoch gerettet werden. 1946 brach der ungesicherte Giebel des nördlichen Querschiffs als Folge des Krieges zusammen.
Die Kirche wurde zuerst im romanischen Stil erbaut und wurde im Jahre 1230 fertig gestellt. Zwischen 1266 und 1335 wurde der Stil in Gotisch geändert, das bedeutet, dass die beiden Seitenschiffe dem Hauptschiff angepasst wurden. In einem Bombenangriff in der Nacht vom 28. auf den 29. Mai 1942 wurden große Teile Lübecks zerstört. Während dieser Angriffe fielen Bomben auf Teile des Doms, zum Beispiel wurde der Altar von 1696 komplett zerstört. Ein Brand im benachbarten Museum griff auf den Dachstuhl des Doms über, daraufhin stürzten die Türme ein. In derselben Nacht fiel die Orgel den Flammen zum Opfer. Doch große Teile des Domes konnten gerettet werden. Im Jahre 1946 brach der Giebel des nördlichen Querschiffs zusammen und zerstörte die Paradiesvorhalle. Der Wiederaufbau begann nach 1945 und dauerte bis in das Jahr 1982. Es dauerte solange, da der Wiederaufbau der Lübecker Marienkirche dem Dom vorgezogen wurde. Innerhalb des Domes befindet sich das 17 Meter hohe Triumphkreuz, was von Bernt Notke erbaut wurde. Es wurde 1477 aufgestellt. Von 1960 bis 1977 dauerte der Wiederaufbau des gotischen Chores, 1982 wurde die Paradiesvorhalle fertiggestellt. Seit dem Krieg ist der Altar von Hans Memling ein Teil der Ausstellung im St. Annen Museum.