St. Jakobi Kirche


Nach dem Dom und St. Marien Kirche ist die St. Jakobi Kirche, die drittgrößte Kirche der Hansestadt.
Sie wurde erstmals im Jahr 1227 erwähnt. Die Jakobi Kirche wurde im Norden der Lübecker Altstadt erbaut. Am heutigen Koberg.
St. Jakobi ist eine gotische Backsteinkirche. Sie wurde 1300 nach einem Brand bis auf die Mauerreste in ihrer heutigen Form neu errichtet.
Die Jakobi Kirche weißt besonders den typisch gotischen Baustill in der Mitte durch eine große gewölbte Stufenhalle mit fünf Jochen auf. Daran wird die gewölbte Stufenhalle im Osten durch einen dreiteiligen Chor abgeschlossen. Zur gegenüberliegenden Seite im Westen wird die Kirche durch einen vorgebauten quadratischen Turm abgeschlossen, dem sich rechts und links Seitenkapellen anschließen.
Die nördlich befindende Kapelle auch Wittenkapelle genannt erinnert heute an den Untergang des Segelschiffes Pamir.
Außerdem blieb sie als einzige Kirche der Hansestadt Lübeck im Zweiten Weltkrieg unzerstört und den Bomben verschont.
Derzeit (2007) laufen Umbauarbeiten an der Kirche speziell einmal drinnen an den Kapellen und von außen an der Jakobi Kirche.
Sie wurde 1334 als Kirche der Seefahrer und Fischer geweiht. Ihren Namen erhielt die Kirche in Verehrung Jakobus des Älteren in Erinnerung der Pilgerzüge. Die Kirche ist eine Station auf einem Zweig des Jakobswegs von Nordeuropa nach Santiago de Compostela. Zu dem findet man an vielen Schnitzwerken in der Kirche das Erkennungszeichen der Pilger. Es ist eine Muschel mit einer Perle in der Mitte. Dieses Zeichen steht für das Geheimnis des Glaubens für das Evangelium. Wird sonst auch Jakobus-Darstellung genannt.